Wintersession (1. Dezember bis 19. Dezember 2025)

Zahlen, Fakten und Behauptungen

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. So wie Pippi Langstrumpf im gleichnamigen Kinderbuchklassiker haben sich die linken Politiker während der Budgetdebatte verhalten. Den Vogel schoss Tamara Funiciello ab, die eine Erhöhung des Bundesbeitrags an das Gleichstellungsbüro um eine Million auf über 13 Millionen Franken (bei einem Gesamtetat von etwa 90 Milliarden) zur Grundsatzfrage erhob und behauptete, dass die Gewalt gegen Frauen sonst nicht verschwinden werde. Nun gut. Das nennt man wohl grossspurige Übertreibung. Leider sind die Medien auf diesen Trick hereingefallen.

Auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums wird gerne etwas behauptet, ohne es zu belegen. So verlangt die SVP eine Steuerung der Zuwanderung und will einen festen Riegel vorschieben. Wie sie das umsetzen möchte und welche Branchen verzichten müssen, ist nicht klar. Verzichtet man auf den Maurer, der ein Schulhaus baut, oder auf den Kinderarzt? Auch hier wird die Polemik als Lösung eingesetzt. Vielleicht merken es ja die Wähler.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und viel Spass beim Lesen des Sessionsberichtes.

Christian Steiner, Fraktionssekretär

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